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Mit Höhenangst auf Hüttentour

Mit dem Rucksack auf dem Rücken von Hütte zu Hütte in den Alpen wandern: für die einen ist das ein großes Vergnügen, für mich eine echte Herausforderung. Über Zitterpartien und Tiefblicke in den Schladminger Tauern in Österreich.

Zwei Wanderer vor Bergpanorama auf dem Schladminger Höhenweg
Vom Planai auf den Schladminger Höhenweg: die Teenager laufen schon mal vor

Donnerstag, 9. August: Schladming/Planai bis Preintaler Hütte

 

„Wir sind unterwegs. Wir kommen später“, ruft M. in sein Mobiltelefon. Dann bricht die Verbindung zum Hüttenwirt ab. Er steckt sein Telefon ein und reicht mir die Hand: „Du schaffst das!“ Ich zögere. Unter mir tut sich ein Abgrund auf. Ich klammere mich an das im Fels verankerte Drahtseil und versuche, mich mit meinem Blick am Gestein festzusaugen. Immer Richtung Bergseite gucken, nicht nach unten. Und langsam sollte ich mich mal bewegen. Vorsichtig taste ich nach M.s Hand. „Oder möchtest du lieber umkehren?“, fragt er.

Nein, ich möchte nicht umkehren. Ich möchte es schaffen. Genaugenommen möchte ich sie auch genießen, diese Wandertour mit der Familie, den beiden Teenagertöchtern im Funkloch.

Hätte ich schon zuhause misstrauisch werden müssen, als die Familie befand, dass es keine „blauen“ – also: leichten – Touren aus dem Wanderführer sein dürfen? Hätte ich die Texte, in denen von „traumhaften Tiefblicken“ geschwärmt wird, besser deuten sollen? Hätte ich M., der diesen Weg schon mal gegangen ist, vorher strenger befragen sollen?

 

Vielleicht hätte ich auch die bürokratischen Schwierigkeiten im Tal als böses Omen deuten sollen: Die freundliche Frau an der Rezeption des Jufa-Hotels durfte uns die Sommercard für den Tag nach der Wandertour (an dem wir in dem Hotel übernachten wollen) nicht aushändigen. Die gelte zwar am Anreisetag ab 13 Uhr, kann aber aus unverständlichen bürokratischen Gründen auch erst dann ausgestellt werden, auf keinen Fall vorher. Egal.

 

Wir sind alle schon ein bisschen durch. Um 5.15 Uhr in Wien aufgestanden, den Zug genommen. Picknick gekauft, dann zum Planai hochgeliftet. In der Gondelbahn fühle ich mich noch halbwegs sicher.

Ankunft im Hopsi-Land, dem höchsten Spielplatz Österreichs. Durch die Touristen zum Weganfang Richtung Preintalerhütte. 5-6 Stunden Gehzeit sagt das erste Schild. Bestes Wetter, traumhaftes Bergpanorama. Mittlerweile ist es 12 Uhr. Wie nehmen den Höhenweg, der sattgrüne Bergwiesen quert.

Doch auf mindestens einer Seite des schmalen Pfades geht es steil abwärts. Wo andere den wunderbaren Tiefblick genießen, sehe ich nur Abgrund, Tod und Verderben. Dementsprechend langsam sind meine Schritte, den Blick starr auf den Boden gerichtet, leicht schräg Richtung Bergseite. Ich bin zu langsam, die Zeit verrinnt. Die Teenager gehen vor, während M. mich geduldig durch die besonders schwierigen Stellen coacht. Mir ist kotzübel, zum Heulen und ich kann meinen eigenen Angstschweiß riechen. Die Teenager machen hin und wieder Pause, auch ihnen ist die Tour zu lang. Aber dann sind sie wieder vor uns. Mein Knie tut weh, das goldene Licht wäre perfekt für Fotos, aber dafür ist keine Zeit. In tiefster Dämmerung balancieren wir über Bretter über den Fluss vor der Hütte. M. und der Hüttenwirt der Preintalerhütte sind erleichtert, die Teenager müde und ich völlig erledigt. Müssen wir umplanen?

Schafe vor Bergpanorama, Schladminger Höhenweg
Schafe sehen mich an. "Du schaffst das!", sagen sie. "Ist auch nicht schlimmer als ein Deich."

Freitag, 10.8., Preintalerhütte bis Gollinghütte

 

Diese Etappe soll die schönste sein, sie führt vorbei an vielen Seen. Doch eine Kaltfront ist angekündigt, mit Regen und Gewittern. Es liegt also nicht an mir, dass wir eine andere Route wählen müssen. Wir steigen ins Tal ab und nehmen den breiten, langen Fahrweg. Sehr angenehm. Ich spüre keine Höhenangst – oder: Höhenschwindel, wie es korrekt heißt.

An einem See kommen wir trotzdem vorbei, am Riesachfallsee. Die Teenager ditschen mit Steinen, M. springt kurz hinein. Und ich gucke aufs Wasser. Was für eine wunderbar ebene Fläche! So sind alle glücklich.

Viele Tierbegegnungen bringen Abwechslung: Kühe und, bei einsetzendem Regen, Frösche und Alpensalamander. Der kurze Aufstieg zur Gollinghütte ist leicht machbar. Leider ist der Nebel so dicht, dass die Islandpferde, die hier stehen sollen, nicht zu sehen sind. Und Suchen bringt nichts. Die eine Tochter versucht es trotzdem, erfolglos.

Zum Abendessen gibt Gröstl. Gröstl heißt zuhause Männerpfanne. Es gab wohl mal einen nepalesischen Koch hier, aber der scheint nicht mehr da zu sein. Die Männer, die hier herumlaufen, haben tonnenförmige Leiber. Dazu dünne Beine, auf denen sie aber so entschlossen durchs Lager stampfen, dass der Boden bebt.

Riesachfallsee
Herrlich, diese ebene Fläche: der Riesachfallsee
Rote Katze vor der Gollinghütte in den Schladminger Tauern, Steiermark
Die Katze vor der Gollinghütte posiert geduldig für jeden Wanderer

Sonnabend, 11.8., Gollinghütte bis Landawirseehütte

 

Der Nebel lichtet sich, die Ponys sind zu sehen. Islandpferde, streng genommen. Eine kleine Herde, drei Stuten, drei Fohlen und ein Hengst, der gekonnt für Selfies posiert. Die erstklassige Tierbegegnung dauert, wir kommen schon wieder spät los. Doch wir müssen noch zum schönsten Talschluss, dem Gollingwinkel. Und dann über die Gollingscharte, 2326 m. Über das steile Schotterfeld rauf. Ich gehe vor, das klappt ganz gut. Hier habe ich keine Angst, abzustürzen. Der Blick heftet am Geröll, wenn ich fallen würde, würde ich mir ein paar blaue Flecken holen. Oben ist es kalt und windig. Ein Abstecher auf den Gipfel des Hochgollings - ein eher grober Klotz - scheint absurd. Ich verstehe nicht, wer sich für dieses Steinzeugs begeistern kann. Heute sind mir die Berge mal wieder hauptsächlich im Weg. Sie sehen dekorativ aus, aber angucken würde mir vielleicht ausreichen.

Über das steile Geröllfeld wieder runter. Schön findet das nur M.. Mittlerweile ist mein Knie geschwollen, es mag keine Abstiege. Die Teenager sagen, dass sie bei der nächsten Hüttentour bitte nur "blaue", also leichte Wege haben wollen. Das muss ich mir aber noch schriftlich geben lassen.

Es geht zwar steil runter, aber nicht so steil, dass es mir Angst macht. Langsam bin ich trotzdem, wegen des Knies.

Wir kommen auf der Landawirseehütte an, um 16 Uhr sogar schon, trotz Zeitüberschreitung meinerseits. M. taucht noch kurz in einen der beiden Landawirseen ein ("Nackt, Papa? Dein Ernst? Peinlich!", kommentiert ein Teenager leicht angewidert.

Beim Abendessen wird die Hütte zur Landawirrnesshütte: die Abendkarte drinnen ist eine andere als die Tageskarte draußen, der Schweinebraten ist verschwunden. Für uns gibt es nur recht knappe Portionen Gröstl und Erdäpfelblattln. Ein Teenager wird von der Gulaschsuppe nicht satt und muss nachbestellen. Die Hütte wird voll, die Geburtstagsgesellschaft am Tisch nebenan trägt Glitzerperücken, Partyhüte und bekommt Schweinebraten. Immerhin haben wir beim Nachtisch Glück: die Wirtin macht Pofesen. Das sind Arme Ritter, nur besser, denn zwischen die Toastscheiben kommt noch Zwetschgenröster. Müssen wir mal zuhause ausprobieren. Spät kommt eine junge Vierergruppe, sie haben einen weiten Weg hinter sich, wurden bei der Hütte davor abgewiesen und mussten noch über die Trockenbrotscharte.

Oh je. Bei uns ist klar: die ursprünglich geplante Etappe zur Ignaz-Mattis-Hütte werden wir nicht schaffen. Und die Strecke von der Ignaz-Mattis-Hütte zur Hochwurzenbahn am nächsten Tag erst recht nicht. 5:30 Stunden Gehzeit und mehr sind zu lang für mich. Und gerade bei unerwarteten Schikanen werden sie noch länger.

Doch die Keinprechthütte liegt näher, quasi auf der Strecke. M. ruft an, aber der Wirt sagt, die Hütte sei ausgebucht. Wir könnten ja noch mal fragen, wenn wir da sind. Und wenn es dann nicht klappt? Keine Ahnung. Dann müssen wir schnell ins Tal, nach Schladming und dort unser Glück versuchen.

Islandpferde vor der Gollinghütte
Tierbegegnung! Islandpferdeherde vor der Gollinghütte
Gollingscharte, Nebel
Auf der Gollingscharte ist es kalt und windig

Sonntag, 12.8.: Landawirseehütte bis Keinprechthütte?

 

Zum Frühstück gibt es kein Müsli. Schwarzer Tee ist auch aus. Seltsam für eine Hütte, die mit dem Auto erreichbar ist. Und mit dem Motorrad. Gestern waren drei Typen mit ihren Maschinen da, haben sich betrunken und direkt neben den Weg gepisst. Auf den Hinweis der naheliegenden Toilette blökte eine: "I bin hier der Bauer!" Bauer sucht Frau? So wird das nichts.

Wir brechen ohne Frühstück auf. 9 Uhr, so früh waren wir noch nie unterwegs. Für routinierte Wanderer ist das spät, für uns schon ein kleiner Rekord. Es ist kühl, bedeckt und windig. Der Aufstieg zur Trockenbrotscharte ist nicht schön, aber auch nicht schlimm. Ich vermisse schmückende Elemente am Wegesrand. Bäume zum Beispiel. Oben auf der Scharte bläst ein eisiger Wind. Aber ein paar Meter tiefer ist es wunderschön. Wir machen Pause. Essen Knäckebrot mit Tomatenmark und Käse, trinken Hagebuttentee. M. schleppt für mich die Thermoskanne über die Berge. Vor uns öffnet sich das sonnige Tal. Nicht nur Felsen und Geröll, sondern auch Bäume, blühende Wiesen, Bäche. Und in der Ferne die Keinprechthütte.

Der Weg führt zuerst angenehm am Hang entlang, der Abstieg ist trotzdem zuerst hart fürs Knie und dauert lange. Ich frage M., nur mal so aus Interesse: „Was mache ich eigentlich, wenn ich stürze und den Hang runterfalle?“ – „Auf den Bauch drehen. Alle Viere weit ausfahren. Festhalten“, ist die pragmatische Antwort. „Aber du stürzt nicht.“ Okay. Warum sollte ich auch stürzen? Zuhause in Hamburg falle ja auch nicht vom Gehweg auf eine stark befahrene Straße – was auch durchaus tödlich sein könnte.

Dann kommen ein paar der Schikanen: seilversicherte Stellen, an denen es knifflig ist und tief runter geht. Es ist nicht gerade hilfreich, dass ein Seil an einer Seite aus der Verankerung gerissen ist. Ich habe einen Blick für beunruhigende Details entwickelt. „Atmen!“, rät M.. Mache ich und erstaunlicherweise hilft das ein wenig. Trotzdem fühle ich mich nicht in der Lage, die traumhaften Tiefblicke – es geht über 1000 Meter abwärts – wirklich zu genießen. Dafür muss ich weit vom Abgrund zurücktreten und Halt an Felsen suchen. Lässig hüpfen andere Wanderer an uns vorbei. Ihre Schritte sind leicht und federnd. Ein Dackel kommt mit wehenden Ohren den Berg hinauf. „Unser Bergführer!“, grinst die Gruppe dahinter.

Ich bin langsam und leide darunter, dass M. auf mich warten muss. Das setzt mich zusätzlich unter Druck. Aber heute ist genug Zeit, hoffe ich. Wenn uns die Hütte aufnimmt und wir nicht ins Tal absteigen müssen.

Das Wandern und der Kampf mit dem Höhenschwindel verdrängt alles andere. Dass ich seit Tagen im Funkloch bin, stört mich nicht – und die Teenager erstaunlicherweise auch nicht, es muss also eher etwas mit dem Wandern als mit der Angst zu tun haben. Was um uns herum in der Welt passiert, bekommen wir nicht mit. Unsere Welt sind die Berge, die aussehen wie eine grandiose Fototapete. Kaum zu glauben, dass sie echt sind.

Manche der Abgründe sind mit Blumen getarnt. Das macht sie nicht besser. M. reicht mir seine Hand, inzwischen zögere ich nicht mehr so lange und nehme sie etwas routinierter. Übung hilft. So richtig abgebrüht bin ich noch nicht, aber es wir besser. Ich bin auch sehr froh, die Wanderstöcke dabei zu haben, sie geben mir zusätzlich Halt und entlasten das Knie.

Die Teenager gehen vor, machen aber immer mal wieder Pause und warten schließlich auf uns, damit wir zusammen die Hütte erreichen. Auf dem Weg sehen wir Pferdeäpfel und dann, zwischen bunten Kühen, eine kleine Herde Tinker. Die perfekte Idylle.

Mittagessen auf der Hüttenterrasse in der Sonne und die bange Frage an den Wirt: Können wir über Nacht bleiben? Wir sollen erst mal warten, sagt der und trinkt an einem anderen Tisch, mit anderen Gästen Schnaps. Nach dem Essen wiederholen wir die Frage, er meint nur, wir hätten ja schon vor einer Stunde gefragt. Ich komme mit dem Humor nicht klar und fühle mich sehr norddeutsch. Steif eben, weit über das lädierte Knie hinaus. Doch dann klappt es, wir bekommen die Zusage, verstreut im Lager bleiben zu können. Zum Glück sind die Plätze noch nicht vergeben und wir suchen uns welche nebeneinander.

So eine Lagerübernachtung will gut organisiert sein. Wenn 20 und mehr Menschen zu ganz unterschiedlichen Zeiten im gleichen Raum dicht an dicht auf den Matratzen Schlaf finden wollen, ist man am besten gut vorbereitet. Spätes, lautes Herumkramen im Rucksack nervt. Deshalb: rechtzeitig die Hüttenschlafsäcke auslegen, das Schlafzeug auspacken, Zahnbürste und Zahnpasta schon zum Abendessen mit nach unten in den Gastraum nehmen. Ebenso die Stirnlampe, die im Schlafbereich aber nur angeschaltet werden sollte, wenn es wirklich unbedingt sein muss.

Doch wir haben erst den Luxus eines freien Nachmittags vor uns.

Die Teenager rennen zu den Pferden. M. packt seinen leichten Rucksack und erklimmt fröhlich und in flottem Tempo die Rotmandlspitze. Ich mache ein kurzes Fotoshooting mit Teenagern und Pferden und lege mich dann auf einen Stein in die Sonne. Die Oberfläche ist glatt und warm, ich spüre sein Alter und fast so etwas wie Weisheit. Was will mir der Fels sagen? Ich versuche, ihm zuzuhören. Wie finden die Berge es, als touristisches Ziel benutzt zu werden? Ich kann ihn nicht verstehen, den Stein. Aber er hat Geduld mit mir. Mit den Wanderern, die in bunten Funktionsklamotten Gipfel um Gipfel sammeln. Und mit denen, die sich wie ich zögernd und ängstlich die Wege entlang tasten. Er hat Geduld mit allen. Mit der Region Schladming-Dachstein. Er wird noch dort sein, wenn es die Sommercard längst nicht mehr gibt.

Teenager & Tinker vor Bergpanorama. Sieht aus wie eine Fototapete, ist aber echt.
Teenager & Tinker vor Bergpanorama. Sieht aus wie eine Fototapete, ist aber echt.
Mädchen geht auf einem Steg über einen Bergbach
Teenager geht gleich baden. Wassertemperatur: 11°C

Montag, 13.8.: Keinprechthütte bis Schladming Ort

 

Ich entspanne mich. Zwar humple ich inzwischen, aber der Abstieg ins Tal über den Karrenweg und die Forststraße ist auch für mein Knie machbar. Trotz der breiten, einfachen Wege ist für mich alles dabei, was ich schön finde: Bergpanorama, Bäume und Wiesen und hin und wieder ein Bach, den wir auf Stegen überqueren. Für M. und einen der Teenager gibt es sogar einen Badestopp bei einem solchen Bach. 11 Grad Wassertemperatur, das wird sogar M. etwas zögerlich. Aber den Teenager schreckt das nicht, eintauchen mit Kopf unter Wasser und anschließendem Triumphgeschrei und –tanz. Der andere Teenager hockt derweil auf einem Stein, isst Knäckebrot mit Tomatenmark und hat die Kopfhörerstöpsel in den Ohren. Es läuft vermutlich Pink. Kopfhörer-Teenager läuft dann vor und nimmt den vermutlich schöneren Wanderweg, wir anderen bleiben auf den sanften Serpentinen der Fortststraße. Am Wanderbus im Tal treffen wir uns wieder. Wir sind gut in der Zeit, der Bus kommt und bringt uns bis nach Schladming. Im Ort checken wir in das Jufa-Hotel ein – und holen uns endlich diese Sommercard. Die gilt ab 13 Uhr, ist personalisiert und bietet angeblich über 100 Vorteile, die alle in einem taschenbuchdicken Heft aufgezählt werden. Uns interessiert aber nur: Pro Tag und Person sind eine Berg- und Talfahrt mit der Bergbahn frei.

Wir kaufen bei Billa Picknick ein und setzen uns in die Planai-Bahn. Ohne Rucksack liften wir hoch zum Ausgangspunkt unserer Wanderung: auf den Planai, den Hausberg Schladmings. Unter der Bahn verläuft die längste Mountainbike-Abfahrt Österreichs, fasziniert verfolgen wir die Sprünge und Kurven der Integralhelm-bewehrten Biker. Oben empfängt uns der Trubel des Hopsi-Lands. Wir gehen ein paar Schritte auf dem Panoramaweg, machen Picknick an einem hölzernen Besinnungsbau, füttern dicke Fische in einem künstlich angelegten Teich, ärgern uns über den Spruch auf dem Gipfelkreuz („Den Helden beider Kriege, den Opfer der Berge“ – andersherum wäre es korrekter) und bewundern den Blick auf den Dachstein von der Sky Toilet. Und fragen uns, ob die Menschen, die hier 30 Minuten auf dem Panoramaweg herumschlendern, nachher wirklich glauben, sie hätten eine Bergwanderung gemacht.

Bank vor Dachstein-Panorama
Es hätte so einfach sein können: hochliften, hinsetzen, Blick auf den Dachstein genießen

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