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Wandern auf dem Eifelsteig – Wasser, Wald, Vulkane

Wandern auf dem Eifelsteig (Foto: Michael Stock)
Mitten durchs Grüne: der Eifelsteig (Foto: Michael Stock)

Wandern in der Eifel – meine Tipps

Planung: Wir wollen auf dem Eifelsteig wandern – aber wo?

Von Aachen bis Trier führt der Eifelsteig. Die insgesamt 313 Kilometer sind in 15 Tagesetappen zwischen 15 und 28 Kilometer Länge aufgeteilt. Die Landschaft ändert sich im Lauf des Weges: Im Norden liegt das Hohe Venn, das größte noch intakte Hochmoor Europas. Eine waldige Wildnis ist der Nationalpark Eifel. In der weiter südlich gelegenen Vulkaneifel liegen die kreisrunden Maare.

 

Der Eifelsteig eint die Eifel – der Premiumwanderweg, der 2009 eröffnet wurde, war das erste große, gemeinsame, länderübergreifende Projekt von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Belgien.

Die Anwohner waren erst leicht irritiert: „Warum führt der Weg denn an den schönen Orten vorbei?“, fragten sie. Doch der Schwerpunkt ist eben: Natur. Der Eifelsteig ist ein Erfolgsprojekt. Er war sozusagen Gründungsmitglied der Top Trails of Germany und wurde 2015 „Deutschlands schönster Wanderweg“.

Er wird liebevoll und aufmerksam von den „Wegepaten“ des Eifelvereins kontrolliert und gepflegt.

 

Wir haben uns die Etappen 7 (Blankenheim bis Mirbach) und 11 (Daun bis Manderscheid) rausgepickt. Und vorher und nachher ein paar Abstecher zu Highlights anderer Etappen eingeplant.

 

Informationen zu den einzelnen Etappen, Gastgeber und Pauschalarrangements für Wanderreisen ohne Gepäck auf www.eifelsteig.de

Unterwegs auf dem Eifelsteig: Notizen aus meinem Reisetagebuch

Gemünd, Hauptstadt des Nationalparks Eifel

Gemünd, die „Hauptstadt des Nationalparks Eifel“, gibt sich etwas verschlossen. Zumindest am Freitagabend um 21 Uhr. Sämtliche Restaurants haben bereits zu, auch die Öffnungszeiten des Supermarktes haben wir verpasst. Unsere Gastgeberin, Marion Müller, versucht zwar noch einen Anruf in einem Lokal – aber kann uns dann auch nur auf den Döner/Pizza-Imbiss verweisen. Immerhin. Und in ihrer Pension „Zum alten Rathaus“ können wir uns am Wein- und Bierkühlschrank bedienen.

In Gemünd fließen Urft und Olef zusammen, die Urft gewinnt. Überhaupt: Flüssenamen. Die sind hier in der Eifel schroff wie die Felsen. Urft, Erft, Kyll, Ahr, Rur (Achtung: ohne h!) – als wäre ein Flussname etwas, das man nur zwischen zusammengebissenen Zähnen hervorpressen könnte.

Hoteltipp Eifel: Pension "Zum alten Rathaus"

Marion Müller ist die „Hüttenwirtin“, wie das große Holzschild im Frühstücksraum verkündet. Es behauptet auch, dass die Pension auf 2345 Metern Höhe liegt. Das kann Frau Müller erklären: „Über 2000 Meter liegen doch die schönsten Hütten. Und Gemünd liegt auf 345 Metern Höhe.“ Der modern-rustikale Hüttenstyle prägt den Frühstücksraum und die holzverkleideten Zimmer. Extrapunkte gibt es für den guten Wein im Kühlschrank und für die Teestation (mit Wasserkocher) im Zimmer.

altes-rathaus-gemuend.de

Vogelsang IP – Architektur, die einschüchtert

Wir fahren zum Vogelsang IP. IP ist die Abkürzung für Internationaler Platz. Der Zusatz ist wichtig, denn Vogelsang wurde von den Nazis als „Ordensburg“ gebaut, als Ausbildungszentrum für die Führungskräfte der NSDAP. Das Gelände ist seit 2006 zugänglich, seit 2016 gibt es ein Besucherzentrum mit einer sehr sehenswerten, umfangreichen Ausstellung unter dem Titel „Bestimmung: Herrenmensch“. Bis 1934 war die Gegend ein kahler, karger Höhenzug, drei Jahre später stand da diese mächtige, trutzige Anlage, entworfen von Architekt Clemens Klotz, der auch Prora gebaut hat. „Klotzen, nicht kleckern“ – ist die Redewendung vielleicht auf ihn zurückzuführen? Die Bauten sind übrigens aus Beton, die Anmutung einer mittelalterlichen Burg entsteht durch die grob aussehenden Steinfassaden – die sind aber nichts als Fassade. Alles Fake, genau wie die erdachte Tradition, die sich auf einen Ritterorden bezog.

Es wurden junge Männer, Mitte 20 idealerweise, Parteimitglied und „entscheidungskräftig“, angeworben, um zu lernen – ja, was eigentlich? Einen detaillierten Lehrplan gab es nicht. Sport wurde viel getrieben, Fechten und Reiten. Bei letzterem ging es jedoch nicht um feine Reitkunst sondern um Führungsqualitäten. Wer ein Pferd beherrschen kann, kann auch einen Menschen beherrschen, hieß es. Dazu kamen Vorträge über „Rassenlehre“, Deutschland-zentristische Geschichte, das ganze menschenfeindliche Weltbild. Hier sollten „Herrenmenschen“ ausgebildet werden, angelockt mit dem Versprechen „Hier wirst du was!“. Vogelsang IP ist ein „Täterort“, wie Pressesprecher Alexander Barth betont. Nachgewiesen sind 400 Biographien von Männern, die hier am „Lehrgang“ teilgenommen hatten und zu Tätern wurden.

Nach dem 2. Weltkrieg haben erst die Briten und dann die Belgier Vogelsang übernommen. Die Belgier pflegten einen pragmatischen Umgang mit der Architektur: Sie wurde genutzt, als Kaserne. Hakenkreuze wurden entfernt – und durch Fenster ersetzt.

vogelsang-ip.de

Vogelsang IP
Vogelsang IP – der Mittelalterlook ist nur Fake

Nationalparkzentrum Eifel: Wildnis(t)räume

Auf dem Gelände vom Vogelsang IP, im Besucherzentrum, ist auch die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark Eifel, zu sehen. Hier werden wir mit den Pflanzen und Tieren der Umgebung vertraut gemacht. Den ausgestopften Biber darf ich streicheln, er hat enorm dickes, dichtes Fell unterm Bauch. Das gesamte Wurzelwerk einer Buche hat eine Länge von 21 Kilometern, sie produziert mit ihren Blättern im Jahr für acht bis neun Personen Sauerstoff. Das und noch viel mehr erzählt uns der Ranger Heinz-Theo Rütgers, der passend zu seinem Uniformhemd einen Mundschutz mit Tarnmuster trägt. Er ist ein Indoor-Ranger, arbeitet hauptsächlich im Besucherzentrum.
Geduldig ist der Schwarzspecht, der größte Specht in unseren Breiten. Um seine Brutröhre zu bauen, pickt er einen Baum an, bevorzugt eine alte Buche – „und dann wartet er ein paar Jahre, bis das Holz schön angefault ist.“, so der Ranger. Das macht den späteren Ausbau zur geräumigen Höhle leichter.

www.nationalparkzentrum-eifel.de

Ginster, das Gold der Eifel
Das Gold der Eifel: der Ginster – hier schon recht verblüht (Foto: Michael Stock)

Wüstung Wollseifen

Ein kurzes Stück entfernt auf dem Eifelsteig liegt die „Wüstung Wollseifen“.

Wir kommen an ein paar gelb leuchtenden Ginsterbüschen vorbei - auch „Eifelgold“ genannt. Wollseifen war ein ganz normales kleines Eifeldorf, nur etwas nah an Vogelsang. Die Briten erklärten die Gegend zum militärischen Sperrgebiet, das Dorf wurde geräumt. Nur noch das Trafohäuschen, die Kirche und das ehemalige Schulhaus sind erhalten. Dazu kommen ein paar neuere Bauten, die dazu dienten, den Häuserkampf zu trainieren. Es sieht ziemlich wüst aus.

Modell des ehemaligen Dorfes Wollseifen
Die Kirche steht noch: Modell des ehemaligen Dorfes Wollseifen

Blankenheim

In Blankenheim entspringt die Ahr – und zwar im Keller eines alten Fachwerkhauses. Wie darf man sich das vorstellen? Wurde zuerst das Haus gebaut und die Leute haben sich dann immer über den feuchten Keller gewundert? Oder wurde das Haus über der Quelle geplant, weil es doch ganz praktisch ist, fließend Wasser zu haben? Dieser Komfort war ja damals durchaus nicht üblich.

Fachwerkhäuser, Blumen und Ahrquelle in Blankenheim
Ahrquelle in Blankenheim

Hoteltipp Eifel: Hotel Schlossblick

Wir wohnen im Hotel Schlossblick, Das Schloss, auf das wir vom Balkon blicken, ist eine Burg. Warum also Schlossblick? Ich wollte fragen, aber dann hat mich die Gastgeberin mit einem komplizierten Frühstücksbestellzettel zum Ankreuzen abgelenkt.

Am nächsten Abend legt uns die Gastgeberin, Frau Mercier, noch etwas „Gehwohl“ hin. Sie hat, wie alle Eifelsteig-Gastgeber, ein Herz für Wanderer.

Mit fällt meine Frage wieder ein. „Warum heißt das Hotel „Schlossblick“ – es ist doch eine Burg, die gegenüber liegt?“ – „Ja, das ist eine Burg“, bestätigt die Gastgeberin, Frau Mercier. „Aber Früher war die Burg ein Schloss. Das wurde zerstört. Beim Wiederaufbau wollte man es ein bisschen funktioneller, nicht so viel Schnickschnack.“ So wurde das Schloss zur Burg. In der Eifel ist man eben eher pragmatisch veranlagt.

de.hotel-schlossblick.de

Eifelsteig
Zwischen Wacholderbüschen auf dem Eifelsteig (Foto: Michael Stock)

Informationsknotenpunkt Brotpfadhütte

Bei der Brotpfadhütte treffen wir Matthias Wegener mit seinem Hund Carli, Wanderführer beim Deutschen Alpenverein (der man, nicht der Hund). Seine Tipps: Der Lieserpfad ab Manderscheid, die Burgen um Manderscheid, natürlich der Brotpfad, wo sich Eifelsteig und Ahrsteig so nah sind wie sonst nirgendwo.

Die Eifel ist ein Wanderparadies und dicht mit Wegen überzogen. Der Eifelsteig ist dabei das Rückgrat des Wandernetzes, begleitet von einer Vielzahl von Premiumwanderwegen und Partnerwegen. Wer den Eifelsteig wandert, muss aufpassen, nicht falsch abzubiegen. Es gibt so viele Schilder und die Namen der Wege sind auf den ersten Blick nicht immer ganz trennscharf. Neu sind zum Beispiel die Eifelschleifen und die Eifelspuren.

Wer vor Ort ein paar Wandertipps einholen möchte, macht am besten am Picknicktisch vor der Brotpfadhütte Rast. Nach der Wandergruppe von Matthias Wegener kam ein junges Paar aus Köln, die mit der Bahn und dem Wanderbus (der nur am Wochenende fährt) angereist waren und erklären konnten, wie das funktioniert. Dann kam ein älteres, aber sehr fittes Paar, das Wanderbeweisfotos für seine Kinder brauchte und sich mit schmalen Pfaden auskannte.

Matthias Wegener vom Alpenverein vor der Brotpfadhütte
Matthias Wegener vom Alpenverein vor der Brotpfadhütte

Der wächst und wächst: Wasserfall Dreimühlen

Der Wasserfall von Dreimühlen ist noch nicht fertig.. Kalkablagerungen überkrusten das Moos, die Sinterbank wächst immer weiter ins Tal hinein, etwa zehn Zentimeter pro Jahr.

Und es hat rumms gemacht: Maare und Vulkane

Auf der Etappe 11 – von Daun bis Manderscheid – begleitet uns Irene Sartoris vom UNESCO Geo- und Naturpark Vulkaneifel. Beim Aufstieg zum Gemündener Maar zeigt sie uns essbare Kräuter: Breit- und Spitzwegerich, Schafgarbe, Roter Klee, Löwenzahn. Sie pflückt ein kleines Sträusslein zusammen. Wenn wir ein Salatdressing dabei hätten, wir würden nicht verhungern. Mit dem Waldmeister am Wegrand sollte man nicht übertreiben, zu viel ist giftig, aber ein wenig in der Bowle ist prima. Der Wald duftet herrlich, nach dem Regen, nicht nur nach der Knoblauchsrauke. „Ein Tag Regen und das Moos erwacht zum Leben“, freut sich Irene und streicht mit der Hand fast zärtlich und aufmunternd über das Sternmoos.

Oben, mit Blick aufs Gemündener Maar, steht eine Schaukelbank. Ein sehr entspannter Rastplatz. Daneben der Dronketurm, der aussieht wie ein Turm aus einem Schachspiel. Erbaut 1930 von Adolf Dronke, Naturliebhaber und Begründer des Eifelvereins, der sich heute noch um alle Wanderwege kümmert (der Verein, nicht Herr Dronke).

Irene erklärt die Maare und die Vulkane. Sie zerschlägt eine Vulkanknolle.

Wir gehen weiter zum Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, um das sich etliche Sagen ranken. Die berühmteste besagt, dass ein Schloss auf dem Grund des Maars steht. Dort lebten ein guter Graf und eine böse Gräfin. ...

Eine andere Sage behauptet, Pontius Pilatus hätte sich von einem Felsen hier in den Tod gestürzt. Der Felsen ist allerdings nicht besonders hoch.

„Alle Hügel hier sind vulkanischen Ursprungs“, erklärt Irene Sartoris. „Hier muss es heftig gescheppert haben!“

Die ältesten der Vulkane sind 55 Millionen Jahre alt, der jüngste Vulkanausbruch liegt etwa 11.000 Jahre zurück, dabei ist das Ulmener Maar entstanden.

Was dabei genau vor sich geht, erklärt Irene mit einem Funkeln im Blick.

Maare sind „die blauen Augen der Eifel“, so nannte Dichterin Clara Viebig die kreisförmigen Seen. Entstanden sind sie, als aufsteigende Magma auf eine Wasserschicht traf – es kam zu einer Wasserdampfexplosion. Durch den kräftigen Rummms brach das Dachgestein trichterförmig ein. Über 80 Maare gibt es in der Eifel, 12 davon sind mit Wasser gefüllt. Die anderen sind Trockenmaare oder Moore. In der Vulkaneifel findet man die höchste Maardichte der Welt.

Mit Irene Sartoris wandern: www.eifel-natur-reisen.de/de/natur-guides/irene-sartoris/

Dronketurm am Gemündener Maar
Lust auf eine Partie Schach? Rast vor dem Dronketurm am Gemündener Maar (Foto: Michael Stock)

Eifeler Spezialitäten: Döppekooche und Eifelsteigtorte

In Schalkenmehren im Hotel Restaurant Schneider am Maar lockt die Tortenauswahl. Eifelsteigtorte – ein „Nussboden mit Vanillecremefüllung und Mandeldecke“, wie die Chefin erläutert. Und mit Eifelsteig-Logo - wie könnten wir Wanderer da widerstehen? Davor, wir haben ja Hunger, einen Döppekooche. Das ist ein typisches Eifel-Gericht, ein ganz dicker Reibekuchen aus Kartoffeln, der aber in einer gusseisernen Form im Ofen gebacken wird.

www.hotelschneider.de

Döppekooche
Döppekooche

We früher, nur besser: Dorfladen "Maaritime Lebensart"

Nur etwas hundert Meter weiter hat ein „Dorfladen“ eröffnet. Wie früher – die Einrichtung stammt original aus den 1960er Jahren. Ein Glücksgriff: Der Vorbesitzer hatte nie etwas verändert. Das schicke Lädchen führt regionale Produkte, Kunsthandwerk, „Eifelschön“-Seifen, lokale Brände, Wildschweinwurst und Ziegenkäse. Letzterer stammt vom Vulkanhof, da wollen wir auch noch hin.

Mehr über den Dorfladen:

www.standort-eifel.de/leben/einkaufen/dorflaeden/maaritime-lebensart-schalkenmehren

Dorfladen "Maaritme Lebensart" in Schalkenmehren
60s-Style im Dorfladen "Maaritme Lebensart" in Schalkenmehren

Lieserpfad: Der "schönste Wanderweg der Welt"

Weiter auf dem Eifelsteig, der hier auf Etappe 11 ein Stück gleich mit dem Lieserpfad läuft. Sehr praktisch: Man kann hier gleichzeitig auf mehreren Wegen wandern. Eifelsteig, Lieserpfad, Vulkaneifelpfad - manchmal ist ein ganzer Wegweiser voller verschiedener Plaketten. Wer nicht achtsam genug ist – oder zu achtsam – landet auch schon mal auf einem der Achtsamkeitspfade.

Auf dem Lieserpfad – der laut Manuel Andrack „der schönste Wanderweg der Welt“ ist, könnte man ungefähr alle zwanzig Minuten eine Rast einlegen. Denn dann liegt schon wieder eine schöne Hütte am Wegrand.

Auf der Etappe entfaltet sich das Motto des Eifelsteigs prächtig: „Wo Fels und Wasser dich begleiten.“ Das Wasser allerdings begnügt sich nicht nur damit, in der Lieser zu plätschern, sondern es schüttet auch von oben auf uns herab.

Nicht verpassen: Highlights abseits des Eifelsteigs

Bruder-Klaus-Kapelle

Aus den Feldern ragt ein schlichter Bau. Eine Feldkapelle. Ein gut betuchter Landwirt aus der Gegend hatte sich vorgenommen, aus Dankbarkeit, weil es ihm im Leben so gut ergangen war, eine kleine Feldkapelle zu bauen. Einen schlichten Ort der Einkehr, der Ruhe und des Friedens. Es fügte sich, dass er Kontakt zum Schweizer Architekten Peter Zumthor bekam und diesen beauftragte. Der Kapelle kann man sich nur zu Fuß nähern, vorfahren ist nicht gestattet, man wandert vom Parkplatz etwa zwanzig Minuten durch die Felder. Und der Bau, der von Weitem noch so klein aussah, wird immer größer. Der minimalistische Turmbau mit fünfeckigem Grundriss ragt in den Himmel. Durch eine dreieckige Tür geht man hinein. Drinnen ist Fotografieren nicht erlaubt. Der Raum ist oben offen, durch die tropfenförmige Öfnung fällt Licht ins Innere – ebenso wie durch die 350 mundgeblasenen Glaspfropfen, die die Öffnungen in den innen rauen Betonwänden verschließen. Wenn es regnet, tropft es hinein. Viel Platz ist drinnen nicht, aber der Raum ist von so erhabener Stille, perfekt für eine Meditation.

feldkapelle.de

Bruder-Klaus-Kapelle von Peter Zumthor
Wirkt aus der Ferne klein: die Bruder-Klaus-Kapelle von Peter Zumthor (Foto: Michael Stock)

Nichts zu meckern: Vulkanhof

Der liegt zwar nicht direkt am Eifelsteig, aber wir machen einen Abstecher dort vorbei, denn wir wollen die Ziegen besuchen. Die scheinen sich zu freuen, dass wir da sind, werfen sich in Pose und machen lustige Gesichter. Ob sie wissen, dass ihr Käse sogar im KDW in Berlin verkauft wird? Im Hofladen gibt es ein exquisites Sortiment: Tolle Käsesorten, Eis aus Ziegenmilch und sogar Ziegenkäsepralinen. „Demnächst wollen wir Wandern mit Ziegen anbieten“, erzählt Manuela Holtmann. „Wir haben schon hornlose Ziegen. Die müssen wir jetzt trainieren.“

www.vulkanhof.de

Ziege auf dem Vulkanhof in der Eifel
Lieblingsmodel: Ziege vom Vulkanhof

Alles über die Eifel – Wandern, Radfahren, Natur und Ausflugsziele – auf eifel.info

Drees, Mineralquelle, Eifel
Das freut Wanderer: "Dreese" heißen die Mineralquellen der Eifel, die unsere Wasserflaschen füllen

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